Christine H. Eliasch
Die Kunst von Christine H. Eliasch Die Malerin ist Autodidaktin und beschäftigt sich seit 1989 intensiv mit den Möglichkeiten der Malerei. Ihre bevorzugte Technik ist Acryl auf Leinwand. Die kleinformatigen Arbeiten entfalten ihren besonderen Reiz durch farbliche "rundum"-Behandlung der massiven Leinwände und verleiht den Bildern zusätzlich einen stark raumdominierenden Charakter. In einem langwierigen Entstehungsprozess entstehen in subtilen Veränderungen der einzelnen Farbnuancen von Bild zu Bild immer differenziertere Beziehungen der Arbeiten zueinander. Die Künstlerin will in ihren abstraken Farbfeld-Arbeiten keinerlei Assoziationen an Gesehenes, Erlebtes im Betrachter wecken. Es ist vielmehr die Lust an der farblichen Nuancierung, die sie in ihren kleinformatigen Arbeiten immer weiter vorantreibt. Von weitem scheinen die einzelnen Farbfelder scharf und glasklar gegeneinander abgesetzt zu sein und wirken beinahe lackiert. Der genaue Blick zeigt aber feine und regelmäßig gesetzte Strukturen der Oberfläche. Keine der Farbflächen in ihren Arbeiten wurde vor dem Malprozess abgeklebt. Der sichtbare Pinselstrich selbst ist elementares Mittel der Bildwirkung. Mit der Reduktion auf monochrome Flächen oder streng wirkende Liniengeflechte und Verschachtelungen zeigt sich Christine Eliasch als eine Malerin auf der Suche nach Harmonie und Gleichklang, die auch in oft gewagten Farbzusammen-stellungen eine ironische Note bekommen kann. Die Künstlerin zeigt in ihren Bildern Heiterkeit und Verspieltheit als selbstverständliches Erscheinen einer nur auf sich selbst konzentrierten Malerei. Kreatives Gestalten stellt für mich nicht unbedingt einen eigenen Lebensbereich dar; es ist vielmehr meine Lebens-Art selbst.
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